Gedämpfter Biber – aus alten Kochbüchern

Heute sind wir stolz, wieder einen Biber in der Aach zu haben, es gibt im Museum eine Biberausstellung, Kinder malen Bilder vom seltenen Biber. Aber  es gab wohl auch Zeiten, da stand der Biber bei uns auf der Speisekarte. In einem alten Kochbuch habe ich folgendes gefunden:

Gedämpfter Biber:

Man zerlegt den Biber in kleine Stückchen, gibt Schmalz oder anderes Fett in eine Kasserolle, klein geschnittene Zwiebeln und Zitronenschalen, gibt das Fleisch darauf und dämpft es weich, wobei man öfter Essig und Erbsenbrühe, zuletzt auch etwas Mehl, fein geschnittene Sardellen und ein Glas Wein dazu gibt. Die Brühe muß kurz einkochen. Der Biberschwanz ist am besten, wenn er in Essig und Wasser weich gekocht, dann mit Butter oder anderem Fett abgebräunt und oben auf den Biber gelegt wird.

Sardellen und Wein kannman weglassen, gibt dann aber kleine eingemachte Gurken in die Brühe.

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2 Gedanken zu „Gedämpfter Biber – aus alten Kochbüchern

  1. admin Artikelautor

    Nein, ich habe noch keinen Biber gegessen ( werde es auch nicht tun, denn er steht unter Artenschutz ) aber er wurde vor 100 Jahren so zubereitet. Sardellen gab es schon, klar warum auch nicht.
    Liebe Grüße Angelika

  2. Siebenrock,Karl Heinz

    Hallo Sie,
    haben Sie schon mal Biber gegessen. Der Schwanz des Bibers ist nur Knorpel und auch nach dem kochen fast nicht Essbar.Gab es früher schon Sardellen? Es waren doch Fische in Salzlake .

    Beste Grüsse
    K.H.

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