Kategorie-Archiv: was leckeres aus Indien

Apfel Chutney indisch angehaucht

Auf der Suche nach einem Apfel Chutney Rezept bin ich bei diesem hier hängenbeblieben. Es unterscheidet sich von den gängigen Rezepten dadurch, dass es keinen Zimt, Sternanis und Nelken enthält. Es wird mit Curry, Chili  und Ingwer gewürzt. Apfelchutney 054.jpg

Da meine Apfelbäume so viel tragen, habe ich auch 3 x Chutney gemacht. Natürlich jedesmal etwas abgewandelt, denn das ursprüngliche Rezept war mir doch ein wenig zu harmlos. Und da man ja so viel gar nicht essen kann, wird es eben verschenkt.

Mein Aktuelles Rezept ist dieses:

2 Kg Äpfel ( geschält entkernt und grob geraffelt )

500 g Zwiebelm ( grob geschnitten )

2 rote Chilis scharf ( aber da kommt es auf die Schärfe an- evtl. ein 3. darzunehmen  und abschmecken )

1 daumendickes Stück Ingwer (schälen und  in kleine Würfelchen schneiden )

1/2 L Weißwein

1/2L Weißweinessig

400g Zucker

250g Gelierzucker 2:1

1,5 El Salz

1 EL Curry

1 EL gelbe Currypaste

die Zubereitung so wie in dem E&T Rezept beschrieben. Die Äpfel und die Zwiebeln zu schälen und zu schneiden ist ein wenig Arbeit, aber ansonsten ist das Rezept keine Hexerei. Wenn der Topf richtig groß ist, geht es wunderbar. Ich habe mit meinem 15 L Topf gearbeitet, der war knapp halb voll.

Das Chutney heiß in saubere Gläser füllen, diese auf den Kopf stellen, damit es ein vakuum gibt und auskühlen lassen.

Es schmeckt super zu Gegrilltem, zum Fondue, zu Fleischküchle oder kaltem Braten.

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Was ist denn eigentlich Tandoori- Paste?

Sterne Koch Alexander Herrmann schreibt:

Tandoori ist eine indische Gewürzpaste. Inhaltsstoffe sind etwas Wasser und Salz, pfanzliches Öl und Chilli sowie Koriander, Kreuzkümmel, Knoblauch, Ingwer, ein Hauch von Zimt, Boxhornklee, Nelke und Lorbeer abgerundet mit einem Schuss Essig. Klassisch mariniert man mit dieser Paste Geflügelfleisch: Fleisch am besten gleich in fingerdicke Streifen schneiden und mit der Tandooripaste sowie Joghurt vermengen und 12 Std. ziehen lassen. Der Joghurt schafft nicht nur die nötige Frische sondern hilft auch, das Aroma perfekt zu verteilen.

Die Inder garen das Fleisch in einem speziellen Holzofen. Zu Hause klappt das auch perfekt in einer Kombination aus Anbraten in der Pfanne und Fertiggaren im Backofen ( 140°C Umluft ). Bei Amazon gibts Tandoori-Paste zu bestellen.

Hier steht noch mehr zum Thema marinieren.

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Nishmas indisches Spezial- Hähnchen für 6-8 Personen

  • neue camera 580.jpgneue camera 582.jpgneue camera 583.jpgneue camera 584.jpgneue camera 585.jpgDas ist ein indisches Rezept, das sehr schnell geht und sehr gut schmeckt. Selbst kreiert von Nishma, Nishma ist meine“  Ex Schwieger- freundin“ und eine Inderin. Sie hat erst hier in Deutschland kochen gelernt, durch lange Telefonate mit ihrer Mama. Ich fand es einfach nur schade, wenn sie nicht kochen kann und ihre Kultur dadurch nicht representieren kann. Mit der Zeit konnte sie dann auch  gut kochen. Wir liebten ihre Chapatis. Ich probiere sie immer wieder selbst zu machen ( es ist nur Mehl Salz Hefe  und Wasser) in heißem Fett ausgebacken. Aber meine schmecken längst nicht so gut wie ihre. Nun aber das Rezept für das indische Hähnchen.
  • 1 Kg Putenbrust oder Hähnchenbrust  wird in Würfel geschnitten
  • 3 EL Joghurt, etwas Öl, 1/2 Tl Chillipulver, 1/2 Tl Kurkuma,1 Tl Kreuzkümmelpulver, 1 Tl Currypulver vermischen und das Fleisch damit 1 Std. marinieren.
  • 2 Knoblauchzehen und
  • 3 cm Ingwer kleinschneiden und in Öl anbraten
  • 3 kleingeschnittene Zwiebeln dazugeben und leicht mitdünsten
  • 1/2 Päckchen Tomatenpüree
  • 3 El Tomatenmark
  • 2 Päckchen TK Spinat ganze Blätter und
  • 2 Becher Creme fraich dazugeben, das Fleisch untermengen
  • in eine Auflaufform füllen und ca. 30 Min. im Backofen nicht zu heiß garen.
  • mit Salz, Chillipulver nach Geschmack würzen.
  • dazu gibts natürlich Fladenbrot ( Chapati) – oder Reis mit Kurkuma gefärbt.

Richtig gutes indisches Essen habe ich nur zu Hause gegessen. Im Restaurant sieht es immer aus wie Hundefutter und schmeckt nur sehr scharf. Sicherlich gibt es auch gute Restaurants, ich hab noch keins gefunden.

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Scharfe indische Kürbissuppe

  • Kürbis

    Kürbis

    Auf ganz besonderen Wunsch von Brian, die scharfe indische Kürbissuppe:

  • 500g Kürbis – in Stücke schneiden
  • 3 große mehlige Kartoffeln – schälen und in Stücke schneiden
  • 1 Zwiebel                                              “                         „
  • 1 Knoblauchzehe                                                         „
  • ca. 3 cm frischen Ingwer               “                         „
  • 1 -2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Päckchen Tomaten püriert
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Dose Kokosnußmilch
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 1 TL Yelloy Curry Paste ( die ist scharf)
  • Salz
  • das Gemüse in einem großen Topf leicht anbraten, Tomatenmark dazugeben, weiter leicht anbraten( es soll nicht braun werden) Ingwer und Knoblauch  dazugeben und mit der Brühe auffüllen. So lange leicht kochen lassen, bis der Kürbis und die Kartoffeln ganz weich sind. Nun das Gemüse mit einem Pürierstab pürieren, die Kokosmilch und die Currypaste dazugeben,  nochmal aufkochen, salzen und servieren. (Soviel Salz dazugeben bis sie wirklich gut schmeckt)  Hinterher wieder die Küche aufräumen! :-) Noch mehr Rezepte zum Kürbis hier.

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Sven`s indisches Huhn

Sven beim InderFoot Safari –  Australien

  • 1 Zwiebel
  • 2El Sesam
  • 2El Erdnüsse
  • 1El kleingeschnittener Ingwer
  • 1 El          “       Knoblauch
  • 1  1/2 El  “       grüne Chillischote
  • 1/2 Tl Kurkuma
  • 3 El Garam Masala
  • 2 Becher Joghurt
  • 1kg  Hühnerbrust – in Würfel geschnitten

Die Zwiebel kleinschneiden und in Öl leicht anbräunen- beiseite stellen

Sesam und Erdnüsse trocken rösten- dann fein mahlen, jetzt aus allen Zutaten eine Paste rühren, evtl. noch etwas Milch dazu geben, wenn sie zu trocken ist und mit dem Fleisch mischen. In einen passenden Topf geben und einen Deckel verkehrt herum auf den Topf legen. In den Deckel eine Tasse Wasser stellen. Bei mittlerer Hitze auf dem Herd garen.Wenn das Wasser in der Tasse verdunstet ist, dann ist das  Gericht fertig.

Reis oder Fladenbrot dazu.

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