Was ist denn eigentlich Tandoori- Paste?

Sterne Koch Alexander Herrmann schreibt:

Tandoori ist eine indische Gewürzpaste. Inhaltsstoffe sind etwas Wasser und Salz, pfanzliches Öl und Chilli sowie Koriander, Kreuzkümmel, Knoblauch, Ingwer, ein Hauch von Zimt, Boxhornklee, Nelke und Lorbeer abgerundet mit einem Schuss Essig. Klassisch mariniert man mit dieser Paste Geflügelfleisch: Fleisch am besten gleich in fingerdicke Streifen schneiden und mit der Tandooripaste sowie Joghurt vermengen und 12 Std. ziehen lassen. Der Joghurt schafft nicht nur die nötige Frische sondern hilft auch, das Aroma perfekt zu verteilen.

Die Inder garen das Fleisch in einem speziellen Holzofen. Zu Hause klappt das auch perfekt in einer Kombination aus Anbraten in der Pfanne und Fertiggaren im Backofen ( 140°C Umluft ). Bei Amazon gibts Tandoori-Paste zu bestellen.

Hier steht noch mehr zum Thema marinieren.

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6 Gedanken zu „Was ist denn eigentlich Tandoori- Paste?

  1. admin Artikelautor

    Hallo Monika, andere Länder andere Sitten. Ich glaube,wir sehen das zu eng. ;.)

  2. Monika

    Na, Bohnensuppe hat ja auch lustige Begleiterscheinungen, wenn auch eher am andern Ende *trööt*

    Die sollte man auch nicht essen, wenn man danach mit Vielen in einem kleinen Zimmer zusammen sitzt.

    Obwohl, ich glaube, nach DER Knoblauch-Suppe fallen die Leute NOCH VIEL schneller vom Stuhl… weil da wohl beide Enden dann aktive äääh… Luftveränderer sind *gulp*

  3. admin Artikelautor

    Liebe Monika, nein diese weiße Bohnensuppe wollte ich auch nicht unbedingt essen. Aber wenn man auf dem Feld arbeitet und diese Winde niemanden stören :-) * kicher *

  4. Monika

    Ich kenne eine ganze Menge indisches Essen, da mein Mann (vor mir) langjährig in Singapur gelebt hat und dort indisch in allen Variatinen zu haben war und er kocht es öfter. Früher recht oft, jetzt kocht er lieber itailienisch :)

    Tandoor ist ein großer Tontopf, im Boden eingalassen, in dem Kohle glüht und alles wird an langen Stöcken reingestellt oder das Brot an die Innenwand geklatscht.

    Gewürzpasten sind ja im Land traditionell individuell von den Köchen gemischt und auch die erhältlichen Mixpulver sind nicht unbedingt gut! Pasten sind oft aus frischeren Dingen und die besten Pasten gibts im Asienladen. Oder ein Rezept aus Großbritannien, die haben gute, europäisierte Versionen zum selber machen z.B. der „Curry Club“ hat vieles.

    Die Gewürzmishcungen sind nicht schwer selber zu machen, wenn man einen indischen oder asienladen zur Verfügung hat!

    Das indische Restaurantessen ist übrigens grundlegend anders als das „home cooking“ der ganzen Regionen, vieles würden wir nicht essen mögen: zu fett, zu weich, zu scharf… eigenartige Mischungen… :-S

    mir fällt dazu die „weiße Bohnesuppe“ ein, die ein Bekannter, der mal vor langen Jahren durch Indien getourt ist, bei einem Bauern nach der Feldarbeit spendiert bekommen hatte… es waren keine weißen Bohnen (wie er zuerst dachte), sondern ganze Knoblauchzehen 😀 *kicher*

    Herzliche Grüße!!

  5. admin Artikelautor

    Hallo Foodfreak,
    Ja, die indische Küche. Im indischen Restaurant habe ich noch nie was richtig leckeres gegessen. Es sieht auch immer sehr nach Hundefutter aus. Aber bei mir am Herd entstand allerdings schon so manches richtig gute indische Menue. Stimmt, Sven`s indisches Hähnchen könnte ich auch mal wieder machen.

  6. Foodfreak

    Genau genommen ist ‚tandoori‘ nur die Bezeichnung für ‚im Tandoor zubereitet‘. Und ein Tandoor ist nicht zwingend ein Holzofen, sondern ein Keramik- bzw. Tonofen einer ganz bestimmten Bauart, der sowohl mit Holz als auch mit Kohle befeuert werden kann; heutzutage sind auch gasbetriebene Tandoors durchaus üblich. Tandooripaste wiederum ist eigentlich nur die feuchte Anrührversion eines trockenen Tandoori Masala, das man in jedem Asienladen bekommt und auch ganz einfach zu Hause herstellen kann.

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