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Wieder einmal dürfen die Steinengel auf eine Ausstellung.  Steinengel in Arbeit 005.jpgBilder vom Abendmarkt und Gemüsevom Feld 001.jpg

Vom 16. Mai bis zum 16. Juni sind die Engel in Binningen unterhalb des Hohenstoffels im schönen Hegau in den Duftgärten der Fa. Syringa zu sehen und zu kaufen. Ich freue mich sehr darüber, dass meine Engel in einer so wundervollen Gartenanlage stehen dürfen.

Die Steinengel bestehen aus zwei unterschiedlich großen Steinen.
Der größere Stein, im unteren Bereich, ist gerade abgeflext damit er steht. Er bildet den Körper, der kleinere bildet den Kopf -  mittels eines Stück Gewindestabes und Heißkleber werden beide zusamengefügt. Die Flügel werden mit Schrauben und Dübeln mit dem Körper verbunden und sind aus unterschiedlichsten Materialien. Sie werden  z.B. ausgesägt aus verrosteten Blechen, aus alten geteilten Spaten und Schaufeln und sind   entsprechend bearbeitet. Es werden verrosteten Hufeisen, Gartenhacken usw.verwendet, eigentlich sind dabei der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Auch Holz und Kunststoffflügel zierten die Engel schon. Außer zur Weihnachtszeit ist so ein Engel ganzjährig als Symbol eines Schutzengels ein nettes Geschenk und wird  draußen im Garten mit zunehmenden Alter durch ansetzen einer Patina auch immer schöner.

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Schnittlauch

Vor lauter Bärlauch kommt er fast zu kurz-mein Schnittlauch. Aber der Bärlauch ist ja auch nicht den ganzen Sommer zu haben , also muss der Schnittlauch noch warten bis er geerntet wird.

Mein Schnittlauch wächst in einem großen Blumentopf und das schon viele Jahre. Ja, wenn man Hunde hat, muss man einiges beachten. Angepinkelter Schnittlauch schmeckt bestimmt nicht. ebay märz 131.jpg

Jetzt im Frühjahr schmeckt der Schnittlauch am Besten. Man schneidet den Schnittlauch mit einer Schere ganz unten ab, so kann er immer wieder neu nachwachsen. Etwas Dünger- gerade im Blumentopf kann auch nicht schaden. Wie der Namen schon sagt, handelt es sich um ein Lauchgewächs das man schneiden kann. Man nimmt an, dass der Schnittlauch im frühen Mittelalter aus Italien kam. Obwohl ich in den Bergen schon oft wilden Schnittlauch gefunden habe. Im alten Rom aß Kaiser Nero Schnittlauch in Öl das wohl seiner edlen Tennorstimme gut tat. Karl der Große befahl seinen Mönchen und Verwaltern Schnittlauch in ihren Kräutergärten anzubauen, allerdings weniger als Küchenkraut, sondern als Heilmittel. Denn es galt als Medizin gegen Magenschmerzen, gegen die Melancholie und gegen Zauberei. Da hatte er schon recht, Schnittlauch hilft gegen Magenbeschwerden und senkt den Blutdruck. Hildegard von Bingen ordnete an, dass der Schnittlauch gesunden roh und den Kranken gekocht gegeben werden sollte.

In unseren Tagen wird der Schnittlauch gerne zu Eiergerichten, Rahmsoßen, frischen Salaten und Gemüsen, Kräuterbutter und Quark gegessen. Man gibt ihn immer roh und kleingeschnitten über die Gerichte. Er lässt sich gut mit einer Schere kleinschneiden.ebay märz 129.jpg

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Kochen mit Erika: Mit Mehlspeisen kann man das Fasten überlisten

Fasten hin oder her – ganz ohne Lebensfreude, ganz ohne Geselligkeit sollten auch diese vorösterlichen Wochen nicht bleiben. Vor allem dann, wenn in der Familie Geburtstage und Namenstage in diese Zeit fallen und man diese auch gebührend feiern möchte. Die fleischlosen Tage sind in Bayern, besonders im bäuerlichen Lebensraum, unter den strengen Augen der Geistlichkeit mit großer Gewissenhaftigkeit gehalten worden. Neben den Freitagen gab es die vierzigtägige Fastenzeit, das Sommer- und das Adventsfasten. Das hat die Hausfrauen wendig und schlau gemacht. Sie wussten ihren Lieben Schmackhaftes zu bieten, das zwar fastenmäßig bescheiden, aber dennoch köstlich sein sollte.

Kaum eine andere Art von Speisen sind für die Fastenzeit so charakteristisch wie die Mehlspeisen. Rahm, Sahne, Zucker, Eier – obwohl ganz früher noch verboten – werden verschwenderisch für Strudel, Kuchen und Süßspeisen verwendet. Was es da aus den eigentlich immer gleichen Zutaten alles gibt, ist erstaunlich. Aus dem guten weißen Mehl, aus ihren großen Schmalztöpfen, und mit den Produkten des wieder fleißiger legenden Federviehs vermochten die Bäuerinnen das Vorhandene mit Phantasie zu variieren. Man könnte wochenlang bei einer guten bayrischen Hausfrau sein und immer wieder etwas Neues kennen lernen. Dampfnudeln, Rohrnudeln, Kartoffelnudeln, Grießschnitten, Scheiterhaufen und die Vielzahl an Knödeln – wer mag sie aufzählen. Sie waren und sind ebenso nahrhaft wie preiswert. Man kann sich ob der Reichhaltigkeit durch ein Schlaraffenland von Mehlspeisen durchessen und täglich aufs Neue entzückt sein. Doch dürfte es dabei ratsam sein, die Mahlzeiten an anderer Stelle etwas bescheidener zu bemessen. Denn all die Herrlichkeiten aus Mehl, Rahm und Eiern haben leider Kalorien in sich, und unversehens hat man diese bald an sich. Wer möchte das in einer Zeit, in der alles nach der schlanken Linie strebt?

Eine eher seltene Fastenspeise sind „Rupfhauben“, dieses urbayrische Schmankerl ähnelt ein bisschen dem Rezept für Dampfnudeln. Aber das Besondere an den Rupfhauben ist ihre eigenartige Form .

Und so werden die Rupfhauben gemacht:

So stehen sie in einem alten Kochbuch:

Aus 1 Pfund Mehl, Salz, 1/8L Wasser, 2Eiern, 10g Hefe bereitet man auf dem Brett einen feinen, ziemlich festen Nudelteig, in dem man die Hefe trocken einbröseln lässt. Der Teig wird dadurch lockerer.

Dann wälzt man ihn zu einer Rolle und schneidet davon kleine Stücke ab. Diese walkt man zu untertellergroßen, messerrückendicken Fladen aus und lässt sie eine Viertelstunde liegen. In einem breiten, niedrigen Tiegel lässt man ein Stück Butter oder Butterschmalz und 1/2 L Milch aufkochen ( man kann auch 1 EL Zucker und einige Apfelstücke dazugeben ), nimmt die Teigflecke in der Mitte hoch und stellt sie wie Zelte ( Hauben )  dicht nebeneinander in die heiße Milch. Dann deckt man sofort zu Deckel muss gut schließen. Ohne dass derTopf geöffnet werden darf, müssen die Hauben bei mittelgroßer Hitze nun eine halbe Stunde kochen. Der Dampf hält die Hauben in Form. Die Hauben kündigen ihr ” wir sind fertig ” durch das Knistern des Fettes an. Das verrät, dass alle Flüssigkeit aufgesogen ist.

Sie müssen schöne braune und saftige Krusten ( Ramerl ) haben. Man nimmt sie mit dem Backschäuferl heraus, stell sie aufvorgewärmte Teller und isst dazu Eingemachtes oder Kompott.

Quelle: Suedkurier

Ich habe das Rezept noch nicht nachgemacht, desshalb gibt es noch kein Bild dazu. Habe es aber vor, denn das Rezept klingt vielversprechend.

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gemüse vom Markt 012.jpgDie Rote Beete, die hier bei uns im badischen Rane-mit einem langen – a – genannt wird. Sie gehört zum Wintergemüse und ist  nicht so ganz jedermanns Geschmack.

Wenn man sie selber zubereitet und nicht die Säuerlinge aus dem Glas fischt, schmecken sie sehr gut. Die rote Beete stammt aus Nordafrika und wurde durch die Römer nach Europa gebracht. Die kugeligen Ranen sind mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Man kann sie roh essen oder man kocht sie ca. 1 Std. in der Schale weich. Es ist immer ratsam eine Schürze und Gummihandschuhe zu tragen, denn der rote Saft der Rande ist hartnäckig. Auch am nächsten Tag auf dem Clo darf man nicht erschrecken, wenn man plötzlich rot pinkelt.

Die Rote Rübe  ist gar, wenn man seine Haut ganz leicht abziehen kann. Wird sie zum Salat verarbeitet, schneidet man die Ranen in Scheiben oder Würfel und gibt die Salatsoße über die lauwarmen Rüben. Meistens macht man eine Essig-Öl Soße mit kleingeschnittenen Zwiebeln und etwas zerstoßenem Kümmel. Auch frischer, grob geriebener  Meerrettich,  geröstete Nüsse, oder Äpfel  passen  sehr gut dazu.

Verarbeitet man die rohen Randen zum Salat, muss man sie schälen und fein raspeln. Der Salat lässt sich sehr gut vorbereiten und sollte nicht eiskalt aus dem Kühlschrank serviert werden.

Die Rote Beete (Beta Vulgaris ) ist zudem noch sehr gesund und kalorienarm. Trinkt man einen halben Liter von dem Saft, soll der Blutdruck stark gesenkt werden. Der Grund dafür ist offenbar das darin enthaltene Nitrat, das wird im Mundraum durch Bakterien zu Nitrit abgebaut. Das haben britische Forscher herausgefunden und im Fachblatt ” Hypertension ” darüber berichtet.

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Topinambur soll ein Wundermittel sein gegen den Schwimmring, den man sich über den Winter angefressen hat. Topinambur hat den Inhaltsstoff Inulin, der dem Gehirn ein starkes Sättigungsgefühl vorgaukelt, so dass der Hunger vertrieben wird. Er verhält sich zudem neutral zum Blutzuckerspiegel, der Appetit auf Süßes bleibt aus.

Das Inulin wird erst  im Enddarm , fast vollständig abgebaut und unterstützt dadurch die Verdauung und die Darmflora.

Die Knolle kann gekocht werden, man kann sie in Scheiben schneiden und frittieren, oder man ißt sie  roh geraspelt oder geschnitten im Salat. Der Geschmack erinnert an Artischocken, Spargel oder auch Schwarzwurzeln. Der Preis, den man für den Topinambur zahlen muss, ist nicht gerade wenig ( 7,99 Euro für das Kilo ), es würde sich also schon lohnen ihn in den Garten zu setzen. Einige andere  Namen für den Topinambur sind Erdartischocke, Knollensonnenblume, Jerusalemartischocke, Indianerknolle oder Ewigkeitskartoffel. ebay 053.jpg

Die Knolle sieht eigenartig aus, etwa wie eine übergroße Blumenzwiebel mit etlichen Verwachsungen in braun-rot. Die Blumen, die im Sommer daraus wachsen sind gelb ( ähnlich der Sonnenblume) nur wesentlich kleiner. Sie wachsen hoch hinaus und vermehren sich im Garten sehr stark, was aber gar nicht schlimm ist, wenn man die Knollen ißt.

Ich werde am Sonntag einen bunt- gemischten Blattsalat machen, kleine Strauchtomaten reinschneiden und den Topinambur in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl rausbacken. ebay 066.jpg

Die Salatsoße werde ich mit Kürbiskernöl, einem milden Essig, grobem Senf, Dattelmarmelade, Knoblauch, Salz und Pfeffer anrühren. Dazu wird es natürlich Speckdatteln geben und eine Quiche.

Wer dazu eingeladen ist, kann sich schon mal freuen,- denn wir haben ganz schön was zu feiern. ebay 069.jpg

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In meiner Kindheit mochte ich sie gar nicht, die Schwarzwurzel. Sie wurde in einer hellen Mehlsoße gekocht und schmeckte nicht nach ” Ihr” und nicht nach ” Ihm”. Aber vieles, was ich früher nicht mochte mag ich heute sehr gerne. Ich bereite es anders zu, zerkoche die Gerichte nicht, würze anders und so manches Gericht bekommt ein ganz anderes Gesicht.

Meine Lieblingszubereitung bei den Schwarzwurzeln geht so:

Die schwarzen Wurzeln werden gewaschen und geschält, dabei bleibt der klebrige Saft der Wurzeln an den Fingern hängen. Wer das nicht leiden kann, zieht sich Handschuhe an. Die Wurzeln werden in fingerlange Stücke geschnitten und kommen  in einen Topf mit gesalzenem Wasser, dem man einen guten Spritzer Zitronensaft zugibt. Die Schwarzwurzeln bleiben so schön weiß. Nur soviel Wasser nehmen, daß die Schwarzwurzeln knapp mit Wasser bedeckt sind. In ein paar Minuten sind sie schon gar, das merkt man indem man mit einem spitzen Messer reinsticht. Das Gemüse wird abgegossen, durch ein zerkleppertes Ei gezogen und mit gehackten Nüssen bestreut. In einer Pfanne mit etwas Butterschmalz rausbacken.

Die Schwarzwurzel hat in Europa eine lange Tradition. Die wild wachsende Wurzel wurde nur als Heilpflanze verwendet. Im 17. Jahrhundert kam die Garten-Schwarzwurzel von Spanien nach Mitteleuropa. Die Sterneköche sagen, der Geschmack der Schwarzwurzel erinnert an Artischocken, Spargel und Austern.

Die Schwarzwurzel ist eine winterharte Wiesenpflanze, sie kann 60-120cm hoch werden. Die kleinen, gelben Blüten riechen etwas nach Schokolade, die Blätter sind lang und spitz, ähnlich der Blätter des Spitzwegerichs. Da die Schwarzwurzel einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen hat, gilt sie als Anti-Stress Gemüse.

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Blogwichteln

So, heute ist der 15. Dezember und heute ist Blogwichteltag. Derjenige der mir zugelost wurde schreibt mir folgendes:
Ich war 14 als ich kochen lernte. Also so richtig. Einige kleiner Experimente gab es auch schon vorher, aber in der Regel hatte bis dahin meine Mutter diese Aufgaben im Alltag und mein Vater an Feiertagen übernommen.

Wir waren frisch umgezogen und an der neuen Schule gab es zwar eine Mensa, aber diese auch an Tagen zu besuchen an denen meine Schwester und ich keine Nachmittagsschule hatten, hätte uns wie armselige Schlüsselkinder aussehen lassen. Wir waren zwar Schlüsselkinder, mit 14 und 11 nun wirklich unproblematisch, aber armselig waren wir nicht. Also beschlossen wir, dass das Mensaessen eklig war und wir selber kochen wollten. Meine Mutter lies uns das durchgehen und so konnten wir die 2 Mark pro Kind die die Mensa kostete in andere Formen der Lebensmittel investieren.

Am Anfang war da einiges an Süßkram dabei, die lokale Bäckerkultur mit Apfeltaschen und Schäumle faszinierte uns, auch Tütensuppen erfreuten sich großer Beliebtheit. Nach und nach war uns das, also vor allem mir, langweilig und wir suchten nach Alternativen. Wir fingen an die Tütensuppen zu variieren, mit Gemüse- und Wurstzusätzen z.B., und eigene Gerichte aus unprozessierten Zutaten zu kochen. Irgendwann wechselten wir dann in einen geplagteren Modus, wir schrieben Zutaten auf den Wocheneinkaufszettel und auch das eine oder andere Kochbuch kam neu dazu. Eines jedoch hat sich lange gehalten; die Soße zu meinem Lieblingsgericht, Spaghetti mit Tomatensoße, kam Jahre lang aus dem Glas.

Heute habe ich fast alle prozessierten Lebensmittel aus meinem Repertoire verbannt. Nur die gepulverte Gemüsebrühe, bio und ohne Geschmacksverstärker, und die Chilisoßen sind geblieben. Und weil dies ja ein Blog über Kochbasics ist möchte ich der Versuchung widerstehen ein ausgefallenes Gericht einzureichen. Stattdessen überlasse ich euch heute hier meine aktuelle Itteration meines klassischen Lieblingsgerichtes.

<strong>Spaghetti mit Tomatensoße</strong>

<em>Zutaten für zwei Portionen:</em>
viel Olivenöl
1 Zwiebel fein gewürfelt
3 Knoblauchzehen fein gehackt
2-4 Peperoni (nach schärfe Verträglichkeit) in feine Ringe geschnitten
1 Dose Tomaten (im Winter) zerkleinert
oder 4 reife schöne Tomaten (im Sommer) zerkleinert
1 Salbeizweigchen zerzupft
2 Esslöffel Balsamico
1 Esslöffel Zucker
Salz zum abschmecken

200g Spaghetti

viel Parmesan gerieben

1. Setze das Nudelwasser auf.
2. Erhitze das Öl in einer großen Pfanne. Ein Topf geht zwar auch, darin wird aber der Geschmack anders. Beim abmessen des Olivenöls, nimm so viel wie du ertragen kannst. Der Geschmack der Soße ist dann am besten, wenn die Zwiebeln in einem See Olivenöl schwimmen. Ich weiß aber dass es genug Leute gibt denen bei dem Gedanken an so viel Fett schlecht wird, oder die die Textur von Öl nicht ausstehen können.
3. Gebe Zwiebel, Knoblauch und Peperoni hinzu und brate sie bei hoher Hitze bis sie golden sind.
4. Gebe die Tomaten, den Balsamico, den Zucker und den Salbei hinzu.
5. Lasse die Mischung nun bei mittlerer bis geringer Hitze einkochen. Inzwischen sollte auch das Nudelwasser heiß sein. Wenn das Wasser sprudelt, gib die Nudeln hinzu und koche sie wie gewohnt, aber nur bis sie fast fertig sind.
6. Salze die Soße nach Bedarf.
7. Wenn die Nudeln fast fertig gekocht sind gieße sie ab und gebe sie in die Tomatensoße.
8. Bei mittelstarker Hitze haben die Soße und die Nudeln nun 4 min Zeit zum amalgamieren, sich mischen.
9. Wenn die Nudeln gar sind, serviere sie mit (oder ohne) Parmesan.

Ich wünsche einen guten Appetit und eine erfreuliche, wohlgenährte Weihnachtszeit.

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Blogwichteln

wichtel 002.jpgWas man alles so macht – unglaublich. Ich habe mich bei Creezy zum Blogwichteln angemeldet, habe das noch nie, noch gar nie gemacht. Vielleicht war das ein blöder, vorschneller Entschluss, vielleicht habe ich nicht die richtigen Ideen, vielleicht habe ich sie doch, vielleicht wird das was ganz Nettes-vielleicht,vielleicht.

Aber spannend finde ich das schon. Mein ” Gegner ” wurde mir schon ausgelost und rumgeschnüffelt in seinem Blog habe ich auch schon. Ich weiß also schon ein bisschen was  über diese Person. Sie kann zum Beispiel saugut fotografieren und sie kann Sachen, die ich nicht kann. Naja, das ist im Leben eigentlich immer so, sonst wird es ja entsetzlich langweilig.

Also, ich werde mir weiter mein Hirn zermartern- obwohl der erste Gedanke doch immer der Beste ist- mal sehen.

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Spitzkraut

Spitzkraut ist ein feines, zartes weißes Kraut. Wie der Name schon sagt, ist der Krautkopf nach oben hin spitz wie eine Zipfelmütze. http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzkohl. Seine Blätter sind schön zart und brauchen nicht lange um gar zu werden. Das Kraut wird von der Industie auf den Fildern zu Sauerkraut verarbeitet. Es können daraus zarte Krautwickel gemacht werden, Krautsalat oder ein leichtes Gemüse. Vor einiger Zeit bekam ich mal den Tipp, Spitzkohl mit einer Spur frischer Vanille auszuprobieren. Das habe ich jetzt mal ausprobiert auch wenn ich mir das gar nicht vorstellen konnte.allerlei 052.jpg

Das Kraut schnitt ich wie Endiviensalat in ganz feine Streifen. Diese habe ich kurz in Butter angebraten und mit einem Schuss Sahne und etwas Brühe angegossen. Gewürzt habe ich nur mit Salz. Nun durfte das Kraut für 15 Minuten leise köcheln. Nach dieser Zeit, kurz vor dem Servieren kam das Mark von 1/2 Vanilleschote dazu ( ich verarbeitete einen halben Krautkopf ). Es hat so lecker geschmeckt, dass ich es hier aufschreiben muss. Als Beilage zu zartem Kalbfleisch schmeckt das ganz toll.

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